Meine Masterarbeit ist eine ausführliche Studie über Architektur, welche für soziale Nachhaltigkeit in den abgeschiedenen Gegenden Nordschwedens sorgen. Durch zahlreiche Fahrradtouren um Umeå bemerkte ich die besondere Rolle der Dorfläden: Sie dienen nicht nur als Lebensmittelläden, sondern vielmehr auch um zwischenmenschliche Kontakte zu pflegen.

Die Recherche brachte zutage, dass viele Dorfläden in den letzten Jahren schließen mussten. Ich ging der Sache nach und untersuchte die Ursache für diesen Zustand. Es wurde deutlich, dass die erhöhte Mobilität die Einwohner der Bergregion Norrland dazu bewegt, lieber drei Stunden Hinfahrt in eine Stadt an der baltischen Küste auf sich zu nehmen, um in größeren Supermärkten einzukaufen.

Mein Lösungsansatz ist es eine neue Art von Gebäuden einzuführen, die eine Reorganisation der Ernährungsversorgung ermöglichen. Die Gebäude sind an die spezifischen Konditionen vor Ort angelehnt und nutzen diese, um die Instandhaltungskosten niedrig zu halten – so können sie von den Einheimischen betrieben werden.

Diese Grafiken zeigen den Typ „Size M“: ein preiswertes, multifunktionales und auf das Klima reagierendes Gebäude. Es basiert auf der Idee einer Box in einem Gewächshaus – zwei komplementäre Gegenteil. Das Gewächshaus temperiert das Raumklima auf norditalienische Verhältnisse, während die Box im Winter für Licht und Wärme und im Sommer für Kühle und Dunkelheit sorgt.


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